FinePix Viewer

Der Kamera liegt diverse Software bei, unter anderem der FinePix Viewer sowie der Fujifilm USB Treiber. Letzterer ist nötig, um die Bilder nach Anschluss der Kamera an den Rechner, auslesen zu können. Das kann manuell über den Arbeitsplatz als Laufwerk geschehen, mit einem externen Programm oder eben mit dem dem FinePix Viewer.

Dieser stellt das Bildverwaltungs- und bearbeitungsprogramm dar. In meinen Augen ist es vom Funktionsumfang her ein echter Alleskönner, da grundlegende Dinge geboten werden:

 

Abbildung 1
Die Grundstruktur des FinePix Viewers: Dateilisten-Ansicht
Abbildung 2
Nur der FinePix Viewer liest die EXIF-Daten so aus, wie von Fujifilm eingegeben

Die Aufteilung ist einfach: auf der linken Seite finden sich die Menüs. Dort kann man in andere Ordner wechseln, die EXIF-Daten anzeigen lassen oder wie in der Abbildung zu sehen, grundlegende Dinge mit der Datei machen (z.B. Löschen, Verschieben usw.). Daneben gibt es aber auch noch die Möglichkeit, auf eine Jahresansicht (nach Indizierung der Bilder) oder eine Ordnerstruktur zurückzugreifen.

In der Mitte ist das Foto dann zu sehen. Entweder als Dateiliste (siehe erste Abbildung), als kleine Vorschaubildchen oder als große Vorschau (ähnlich der Filmstreifen-Ansicht in Windows XP). Auch die Arbeitsvorgänge finden hier statt, dazu gleich mehr.

Auf der rechten Seite befindet sich eine statische Spalte. Anfangs ist dort Werbung für "PictureTheFuture" eingeblendet. Nach einer kostenlosen Registrierung der Kamera, finden dort diverse Links rund um FinePix ihren Platz (siehe Abbildungen). Unter anderem gelangt man so direkt zum Bilder-Contest, auf die FinePix-Seite oder auch zum Fujifilm-Servicecenter.

Abbildung 3
Links wird eine kurze Bedienungsanleitung angezeigt, in der Mitte die jeweilige Arbeitsfläche

Die Bearbeitung der Bilder mit dem FinePix-Viewer ist gewöhnungsbedürftig. Das Programm "wechselt" die Oberfläche und man bekommt auf der linken Seite nun eine Betriebsanleitung präsentiert. An dieser Stelle bleibt mir nur zu sagen, dass die Optionen zwar alle vorhanden, aber doch recht spartanisch hergemacht sind.

Es sehr schade, dass die Qualität nicht überzeugt, die Regler sind nicht sehr feinfühlig und die Fotos können leicht "überbearbeitet" wirken.

Abbildung 4
Die "Bildbearbeitung"

Gerade für Anfänger ist alles vorhanden was benötigt wird, doch leider werden kaum Optionen für weitere Einstellungen geboten und auch das Design insgesamt wirkt etwas unfertig.

Allerdings ist das Programm nicht völlig nutzlos. Der FinePix Viewer kann nämlich bei Anschluss der Kamera die Bilder übertragen. Sobald alle Bilder übertragen sind, bietet mir das Programm an, die Kamera auszuschalten. So kann ich das Kabel problemlos entfernen.

Meiner Meinung nach ist der FinePix Viewer eine nette Beigabe, doch gibt es bessere Alternativen, die ebenfalls kostenlos sind. Von der Bedienstruktur am nächsten kommt Google Picasa. Die Bildbearbeitungsfunktionen sind wesentlich besser und der Arbeitsfluss geht einfacher von der Hand. Auch ich arbeite damit.

Ich denke, man kann sich das Programm einfach mal installieren und ausprobieren. Wenn es nicht gefällt, ist das wirklich keine Schande.

 

 

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