Mich haben erstaunlich viele E-Mehls erreicht, mit einigen Fragen die potentielle Käufer immer wieder beschäftigen. Die Antworten kommen nicht von offizieller Seite, sondern entsprechen meiner Erfahrung mit der Kamera.
Die Farben der S6500fd bzw. der Fujifilm-Kameras allgemein, sind ein umstrittenes Thema. Es gibt viele Leute (besonders Canon-Besitzer, Stichwort: Sättigung des Rot-Kanals) die von ihren Kameras kräftigere Farben gewöhnt sind, denn die S6500fd neigt tatsächlich eher zu neutralen, ungeschönten Farben. Wer vorher schon eine andere Kamera besaß, dem wird das vermutlich auffallen. Bei Fujifilm setzt man auf natürliche Farben, also keine Schönung nur damit die Fotos angenehmer wirken (warme Farben wirken angenehm auf den Betrachter). Damit schafft sie aber gleichzeitig die ideale Basis für Nachbearbeitung. Wer mehr Sättigung will, der spielt ein wenig mit den Gradationskurven oder vertraut auf automatische Korrekturen von Bildbearbeitungsprogrammen. Wem die Farben so gefallen, der kann sie eben auch so lassen. Letzteres trifft aber eher für Gelegenheitsknipser zu (die auch eher mit einer F30 o.Ä. unterwegs sind), da die meisten ihre Bilder doch ein wenig nachbearbeiten. Das Anheben der Sättigung ist bei den meisten Fotos also nichts Ungewöhnlichhes (siehe nächste Frage). Für diejenigen die auf knallbunte Bilder stehen, gibt es ja immer noch den Chrome-Modus (zu erreichen über das f-Menü). Damit sind kräftige Farben garantiert, für die Meisten aber wieder zu kräftig. Auch ich lasse die Finger davon, ein wenig EBV ist da deutlich angebrachter.
Wie immer, hilft hier sich unbearbeitete Fotos anzusehen um einen Eindruck zu bekommen. Ich persönlich kann diesem Vorwurf nichts abgewinnen. Die neutralen Farben sind fakt, die Interpretation in kalte Farben oder sogar "bescheidene" Automatik-Fotos eine andere Sache.
Ein verbreitetes Vorurteil ist übrigens, dass die Fujifilm-Kameras einen minimalen Grünstich haben (in Anspielung auf die Firmenfarbe). Das ist aber eher eine "Forenmeinung" und konnte soweit ich weiß, noch durch keinen Test/Vergleich bestätigt werden. Das hängt vielleicht auch ein wenig mit der eben erläuterteten Farbproblematik zusammen.
Ich kenne niemanden der seine Bilder nicht nachbearbeitet, zumindest Nachschärfen und leichte Kontrastanhebung ist reine Routine.
Das Maß der Bearbeitung ist aber unterschiedlich. Es kommt immer auf den Verwendungszweck an: Bilder die ich ausbelichten lasse, bearbeite ich gewöhnlich ein bisschen ausführlicher als jene, die ich vielleicht nur meiner Familie am Monitor zeige.
Allerdings bin ich mit den "aus-der-Kamera-Bildern" recht zufrieden. Letztendlich liegt es ja auch immer am Fotografen, wie ein Bild wirkt. Wer also gut fotografiert, legt du damit die optimale Basis für gute Bilder, die kann man dann auch so lassen. Das kommt allerdings selten vor, gerade wenn ich Bilder für die Web-Ansicht verkleinere und nachschärfe, tut es mir keinen Abruch z.B. den Kontrast ein wenig anzuheben. Mehr noch als die Sättigung, bereitet mir der Weißabgleich Probleme, der dann mit der Tonwertkorrektur berichtigt wird.Wer auf diesem Gebiet allerdings nicht so wahnisinnig bewandert ist, der schaut einfach mal hier nach entsprechenden Informationen zur Bildbearbeitung. Häufig ensteht an dieser Stelle nämlich der Konflikt mit der ersten Frage bzgl. der neutralen Farben.
Wer also generell wenig Interesse an Nachbearbeitung hat, der sollte sich möglichst viele Originalaufnahmen ansehen und selbst entscheiden ob er sich damit vereinbaren kann.
Zuallererst sei gesagt, dass beide Typen problemlos in der S6500fd verwendbar sind. Dazu bitte auch auf der Fujifilm-Seite umsehen.
- Die xD-Picture Card - links 1GB Typ H, rechts die mitgelieferte 265MB Typ H
Der Unterschied liegt in den unterschiedlichen Technologien der Karten. Typ M Karten sind nach Multi-Level-Technik gefertigt und dank der Speicherstruktur für große Datenmengen ausgelegt.
Die Typ H Karten dagegen stehen für Highspeed-Technik. Diese Karten haben also keinen Geschwindigkeitsverlust, unterstützen aber trotzdem große Datenmengen.
Es gibt viele Meinungen über die Unterschiede.
Auch ist es egal von welchem Hersteller die Karten kommen, gängig sind Olympus und Fujifilm. Daneben gibt es noch einige andere, z.B. Sandisk. Letztendlich werden aber alle Karten von Samsung oder Toshiba entwickelt. Das lässt sich aber auch nicht genau sagen, so habe ich eine 265MB xD-Karte von Fujifilm ohne Angabe und eine 1GB xD-Karte von Fujifilm, gefertigt von Samsung.Einigen fallen die Typ M Karten bei Videos und der Datenübertragung per Datenleser negativ auf (wobei mich jetzt eine einminütig längere Übertragung auch nicht stören würde), andere können kaum einen Unterschied feststellen. Fest steht, im Alltag ist es egal welchen Typ man nimmt, auch preislich bewegen sich beide im selbem Rahmen.
Generell ist aber zu empfehlen, lieber 2x1GB zu kaufen, als einmal 1x2GB, da man somit den Schaden eingrenzen kann, falls mal eine Karte verloren oder kaputt geht.
Zurecht wird oft bemängelt, dass ein Bildstabilisator in der S6500fd fehlt. Ich persönlich hatte noch nie einen optischen Stabilisator in einer Kamera und vermisse von daher auch nichts.
Vielleicht auch deshalb, weil ich bisher noch keine argen Probleme mit vollem Zoom hatte. Mir fehlt wieder ein direkter Vergleich, um zu sagen ob nicht ein Stabilistator doch das entscheidende Merkmal ist. Die meisten Leute sagen, sie möchten auf ihn nicht mehr verzichten wenn sie ihn einmal gehabt haben. Ich dagegen kann das nur schlecht beurteilen.Grundsätzlich lässt sich noch sagen: Je länger die Brennweite, desto kürzer sollte die Belichtungszeit werden. Wenn die Sonne scheint, dann ist es absolut kein Problem mit 300mm Tele scharfe Fotos zu schiessen. Wenn du mehr Erfahrung hast, kannst du die Belichtungszeiten auch manuell kurz halten.
Werden die Lichtverhältnisse schlechter, mag ein Stativ nützlich sein. Doch wie oft fotografiert man in schlechtem Licht mit voller Brennweite? Die Kamera irgendwo stützen tut es in der Regel auch noch.Ein Bildstabilisator wäre schon eine schöne Sache gewesen, ich habe ihn bisher allerdings noch nicht zwangsläufig vermisst, also absolut kein K.O.-Kriterium.
Jeder handhabt es auf seine Weise und eine universelle Lösung gibt auch nicht.
Zuallererst ist es natürlich zu empfehlen, die Kamera beim Transport und Nichtnutzung in einer Kameratasche zu verstauen. So kommt kein unnötiger Staub bei längerem Liegen an die Kamera und sie ist jederzeit geschützt. Vom Komfort mal ganz abgesehen.
Wenn man fotografiert, sollte man den Tragegurt nicht "cool" herunterhängen lassen, sondern seinen Hals damit schmücken. Beim Laufen ist es ganz angenehm (sofern ohne Tasche unterwegs), den Tragegurt quer um den Oberkörper zu tragen. Die Kamera hängt dann relativ stabil, irgendwo in der Nähe der Nieren herum. Das sieht man oft bei professionellen Fotografen, die ihre Ersatzkameras so mit sich rumtragen.
Am Strand (Sand oder Gischt) empfiehlt es sich, die Kamera wirklich nur für die Aufnahme selbst aus der Tasche zu holen und wenn es hart auf hart kommt, einen Plastikbeutel überzustülpen. Sieht nicht schnieke aus, schützt aber. Ebenso bei Regen. Ein wenig Spritzwasser ist aber nicht schlimm. Man wischt es einfach kurz aber und gut ist. Mir ist auch schon Wasser über ein paar Knöpfe und das Steuerkreuz gelaufen. Die Kamera lebt immer noch, macht euch also nicht allzuviele Gedanken über ein bisschen Wasser.
Ein UV-Filter dürfte jedem Kamerabesitzer ein gängiger Begriff sein. Bei Digitalkameras hat er keine Auswirkungen, er ist also grob formuliert nur ein Stück Glas vor der Linse. Man verwendet ihn, um die Linse zu schützen. Gefahren könnten Steinschlag (z.B. bei einer Autorally am Pistenrand), unfreiwillige Zusammenstöße (man geht bei einer Supermakroaufnahme eines Metallborers zu nah ran) oder irgendwelche anderen schädigenden Objekte. Über den Sinn eines solchen "Schutzfilters" gibt es geteilte Meinungen. Ich habe noch keinen. Wenn mir aber mal zufällig ein günstiger über den Weg läuft, werde ich wohl zugreifen. Denn ein kaputter billig-UV-Filter ist immer noch günstiger zu ersetzen als die ganze Kamera.
Ein weiterer Schutz für die Linse ist die aufgesteckte Sonnenblende. Bei Sonnenschein steckt sie bei mir sowieso immer drauf, mittlerweile aber eigentlich so gut wie immer. Der Abstand zwischen Linse und "böser Welt drumherum" wird vergrößert. Die Wahrscheinlichkeit dass man unschöne Fingerabdrücke auf der Linse hinterlässt oder überhaupt irgendwas daran kommt, sinkt. Deswegen ist es auch nicht schlecht (aber kein Muss), wenn die Kamera mit aufgesetzter Sonnenblende in die Kameratasche passt. Denn wer weiß was zwischen Linse und Taschenboden noch so alles böses lauert...
Eigentlich unnötig zu erwähnen: wann immer auch möglich, sollte der Objektivdeckel draufklemmen. Der baumelt ja meist an der Kamera herum, also kann er auch sinnvollen Dienst verrichten. Er bietet immer noch den besten Schutz für die Linse und ist schnell ab- und anklemmbar.Zu guter Letzt schützt natürlich ein pfleglicher Umgang mit der Kamera. Also nicht fallenlassen, in Gefahrenzonen lagern und in brenzligen Situationen einfach noch ein wenig mehr Obacht geben. Dazu zählt auch, bei plötzlichem Hagelschauer ohne Tasche, die Kamera behutsam unter der Jacke zu transportieren. ;)
Eigentlich wird die Antwort schon beim Blick in die meisten technischen Daten gegeben, doch begegnet sie mir erstaunlich oft.
Die Antwort: ja.
Zwar ist der manuelle Fokus in der Praxis nur bedingt zu gebrauchen, doch anders als mit einem Fokusring würde ich ihn nicht nutzen wollen.
Ja, das ist möglich.
Allerdings nur bedingt. Der im Vergleich zu einer DSFK kleine Sensor der S6500fd ermöglicht das Freistellen nicht optimal. Doch bietet er schon wesentlich mehr Möglichkeiten als eine "Ultra-Kompaktknipse".
Das Wesentliche ist eine offene Blende (f/2,8). Die kann man z.B. über die Blendenvorwahl auswählen. Dann ist der Abstand zum Hintergrund wichtig. Bei Portraits im Freien, sollte die Person nicht an einer Wand lehnen da diese wohl noch gerade in der Fokusebene liegen würde. Man sollte also den tatsächlichen Abstand zwischen Objekt und Hintergrund erhöhen. Dann ist eine Teleeinstellung wichtig, der Hintergrund verschwimmt in einer breiigen Masse. Allerdings nicht zuviel, da man sonst die größte Blendenöffnung verschiebt (bei 300mm KB liegt die größtmögliche Blende bei f/4,9). Weiteres speziell dazu, ist bei Michael zu finden.Sehr gut freistellen und auch die Fokusebene auf weniger Zentimeter reduzieren und verschieben, kann mit dem Supermakromodus. Der ist aber für Portraits eher ungeignet.
Eine der am häufigsten gestellten Frage im FinePix-Forum...
Nein, die Kamera ist nicht defekt.
Es gibt zwei mögliche Ursachen, wobei Letztere meist nicht gemeint wird.
Das Klackern/Klappern tritt vorallem dann auf, wenn sich die Lichtverhältnisse ändern. Der Grund: Blende und Verschlusszeit passen sich stetig dem Licht an, sodass eine optimale Darstellung auf dem Display/Sucher ermöglicht wird. Die Verschlusszeit ist kein mechanisches Bauteil, aber die Blende. Sie öffnet und schließt sich je nach Licht. Dabei entstehen die Geräusche.
Auch in der Blendenvorwahl ist dies der Fall. Die Blende ist zwar fest vorgegeben, aber solange der Auslöser nicht berührt wird, passt sie sich weiterhin an. Sobald man ihn dann halb durchdrückt, öffnet/schließt sich die Blende auf den vorgegebenen Wert. Wenn jetzt das Licht wechselt, dann passiert nichts mehr.
Zum Testen könnt ihr die Kamera mal mit halb durchgedrücktem Auslöser wechselnd in's Licht und in Schatten halten.
Wenn man vorne in's Objektiv schaut, kann man die Blende sogar erkennen (Licht mit der Handfläche regulieren, z.B. Lampe). Erinnert ein wenig an Stargate.
Ein weiteres "seltsames" Geräusch das nach Defekt riecht, kommt vom kontinuierlichen Autofokus. Normalerweise hört man das Geräusch nur, wenn man den Auslöser halb durchdrückt. Steht die Kamera aber auf kontinuierlichem Autofokus (C-AF am Wahlschalter), dann wird logischerweise kontinuierlich fokussiert und es enstehen kontinuierliche Geräusche. Zur Unterscheidung: es ist mehr ein Surren/Summen. Abhilfe schafft man, indem man wieder in die Standardstellung (S-AF) schaltet.
Solltet ihr aber beides ausschließen können und es klappert immer noch etwas, dann sei euch geraten, z.B. das FinePix-Forum oder gleich den Kundenservice zu kontaktieren.